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Johann Sebastian Bach. Broschiert 624 Seiten (2005) weitere Infos |
Kurzbeschreibung: In seiner umfassenden Biografie würdigt Christoph Wolff Johann Sebastian Bach nicht nur als Komponisten und Orgel- sowie Claviervirtuosen, sondern auch als Dirigenten und Lehrer, als Musikdirektor, Instrumentenfachmann und Orgelbauexperten.In seinem Porträt orientiert sich der Bach-Spezialist so nah wie möglich an überlieferten Quellen und Dokumenten und bezieht auch die kürzlich von ihm in Kiew entdeckten Handschriften der Bach-Familie mit ein. Auf der Grundlage jahrzehntelanger intensiver Forschung schildert er anschaulich das Leben und die Zeit des Komponisten. Johann Sebastian Bach (21.3.1685 - 28.7.1750), dessen Musik uns aus Konzerten und von Plattenaufnahmen wohlvertraut ist, war nicht nur Komponist und Orgel- und Clavier-Virtuose, er war auch Dirigent, Lehrer, Musikdirektor, Instrumentenfachmann, Orgelbauexperte - und er hat mit seiner musikalischen Philosophie die Musik und Musikwissenschaft bis in unsere Zeit beeinflußt. Zum 250. Todestag des vielseitigen Barockmeisters legt Christoph Wolff, der führende Bach-Spezialist, ein umfassendes biographisches Portrait vor, das sich so nah wie möglich an den überlieferten Quellen und Dokumenten orientiert. Er präsentiert die Ergebnisse jahrzehntelanger intensiver Forschung und bezieht auch die kürzlich von ihm in Kiew entdeckten Handschriften der Bach-Familie in seine Arbeit ein. Mit der anschaulichen Schilderung von Leben und Zeit Johann Sebastian Bachs und der überzeugenden - und zum Hören anregenden - Analyse seines musikalischen Schaffens setzt Christoph Wolff neue Maßstäbe in der Bach-Bio graphik. Schon zu seinen Lebzeiten wurde Bach, der selbst seine Kunst als tiefgründige Wissenschaft verstand, mit Isaac Newton verglichen, der mit seinem naturwissenschaftlich-mathematischen Weltbild die moderne Phyisk begründet hat. Christoph Wolff würdigt Bach als den "Gelehrten" unter den Musikern seiner Zeit und zeigt, dass Werke wie die h-Moll-Messe, die Matthäus-Passion, das Wohltemperierte Clavier, die Kunst der Fuge zugleich exakte Wissenschaft und höchste Kunst sind. |
Das wahre Leben des Johann Sebastian Bach. Gebundene Ausgabe 429 Seiten (2005) weitere Infos |
Kurzbeschreibung: Johann Sebastian Bach (1685-1750), der geniale Komponist des Weihnachtsoratoriums und der Matthäuspassion - war er wirklich der jähzornige Mann, der sich ständig mit seinen Vorgesetzten anlegte und gegen Ende seines Lebens schon völlig aus der Mode war? Klaus Eidam verläßt sich in seiner engagierten Lebensbeschreibung auf das gründliche Studium der historischen Quellen und korrigiert so manche Legende über das Leben des Thomaskantors. Klaus Eidam verfolgt mit seinem Buch das Anliegen, Bach-Bilder zu korrigieren, die aus zahlreichen älteren und neueren Bach-Biografien und aus Forschungsarbeiten zu einzelnen Aspekten von Bachs Leben und Werk entstanden sind. Indem Eidam Bach als Person, als Komponisten und als Musiker von solchen Bach-Bildern befreit, will er die Lücken in unserem Wissen über Bach aufdecken und sie mithilfe eigener Recherchen füllen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass Bach weder ein "musizierender Gottesmann" gewesen sei, noch ein Komponist der Aufklärung, als welcher er besonders in der Bach-Forschung der ehemaligen DDR dargestellt wurde. Er sei kein Gelehrter und kein Theoretiker, sondern ein forschender Autodidakt gewesen, für den Musik "jener Kontinent war, dessen Erforschung ihn sein Leben lang so in Anspruch nahm wie den großen Amundsen die Erforschung der Arktis". Während der Ausübung aller seiner Ämter -- weltlicher ebenso wie kirchlicher -- habe Bach sich mit größter Geduld und Zähigkeit für die Verwirklichung seiner Ideen als Musiker eingesetzt. Eidam führt materialreich vor, mit welchen Widerständen seitens der Obrigkeit Bach beispielsweise als Thomaskantor in Leipzig zu kämpfen hatte, wo er "gemobbt", ja "zur Unperson gemacht" wurde. Dass der kontrapunktische Stil Bachs schon zu dessen Lebzeiten als antiquiert gegolten hätte, bestreitet Eidam. Bach habe als Meister des harmonischen Kontrapunkts und als Entdecker der temperierten Stimmung ohnehin immer eine Sonderstellung in seiner Epoche eingenommen. |
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