Einkaufen bei Amazon.de:
- Rund um die Uhr
- 7 Tage in der Woche
- Lieferung in 2-3 Tagen
- Kein Risiko
Die besten Bücher -
jetzt Online bestellen
bei
Buchversand Samland  und  Amazon.de
suchen in
Suchbegriff

Bill Clinton


cover Mein Leben.

Gebundene Ausgabe
1100 Seiten (2004)


weitere Infos
Kurzbeschreibung:
1500 Buchseiten stark ist die deutsche Übersetzung des Lebensberichts des 42. Präsidenten der USA. Unbestritten reichlich viel Text, aufgelockert von ein paar Fotoalben, die uns den Autor während der verschiedenen Stationen seines bisherigen Lebens zeigen. Die amerikanischen Kritiker sind mit dem Werk nicht besonders freundlich umgegangen. Vielleicht hatte man ja in Anbetracht des üppigen Vorabhonorars die Erwartungen einfach zu hoch geschraubt. Doch hat Clinton das Buch nicht nur immerhin selbst geschrieben, was heutzutage eine Seltenheit ist, sondern es ist tatsächlich auch -- ganz wie im Vorwort angekündigt -- eine "richtig gute Geschichte" dabei herausgekommen!

Mit dieser Autobiografie schließt Clinton einen Kreis, den zu zeichnen er mit der Lektüre eines Buchs ganz anderer Art begonnen hatte. Einem Ratgeber mit dem Titel How to Get Control of Your Time and Your Life nämlich entnahm der frisch gebackene Jurist das Rezept, nach dem er seine weitere Zukunft plante und dem gemäß er sich damals kurz-, mittel- und langfristige Ziele für sein Leben setzte: Ein guter Mensch und Ehemann wollte er werden, Karriere in der Politik machen und am Ende auch noch ein gutes Buch schreiben.

Seine Qualität als Ehemann geht uns nichts an. Was die politische Karriere anbelangt, so hat Clinton die Kontrolle darüber zwar nicht immer ganz behalten, aber letztlich hat er sie immer wieder zurückgewonnen. Mit welcher Beharrlichkeit und Intelligenz er das gemacht hat -- und welch unbeirrbarer Loyalität seine Frau ihm dabei zur Seite stand --, davon handelt dieses Buch. Ebenso wie man in den USA mittlerweile mit Wehmut an Clintons Präsidentschaft zurückdenkt, deren Bilanz sich durchaus sehen lassen kann, so wird man auch dieses Buch schon bald mit größerer Milde beurteilen. Für die Edition der deutschen Übersetzung freilich hätte man sich hier und da ein ganz klein bisschen mehr Zeit lassen dürfen.



cover Das Naturtalent.
Die verkannte Präsidentschaft
Bill Clintons.


Gebundene Ausgabe
224 Seiten (2003)


weitere Infos


Kurzbeschreibung:
Es war unglaublich. Der amerikanische Präsident, so ließ die Washington Post am 21. Januar 1998 durchsickern, habe intime Beziehungen zu einer Praktikantin im Weißen Haus gepflegt. Bill Clinton am Ende! Fünf Jahre einer oft brillianten Präsidentschaft schienen mit einem Schlag zunichte gemacht. Die berühmte Präsidenten-Lüge flimmerte über die Bildschirme, Amtsenthebung drohte. Mochte er in diesem Moment auch wie ein geschlagener Mann wirken -- hinter den Kulissen erlebten seine Mitarbeiter einen zweiten Bill Clinton. Einen, der scheinbar unbeeindruckt angesichts der täglich delikater werdenden Details, konzentriert an seiner alljährlichen Rede zur Lage der Nation feilte. Einer Rede, die ihn wie einen Phönix aus der Asche steigen ließ!

Liebhaber schlüpfriger Schlüsselloch-Berichte über Spermaflecken, Oralverkehr sowie des unsachgemäßen Einsatzes teurer Zigarren werden von Joe Klein enttäuscht. Mehr hat der Clinton-Intimus und Kolumnist des renommierten New Yorker über die Lewinsky-Affäre nicht zu berichten. Stattdessen wertet Klein das obige Katastrophen-Szenario als Schlüssel zum Verständnis des Mannes aus Little Rock, Arkansas. Angetreten als größte politische Begabung der Babyboomer-Generation, wurden Clintons zweifellos herausragende politische Leistungen immer wieder verdunkelt durch fragwürdiges persönliches Verhalten und mangelnde Selbstdisziplin, wie Klein fast schon ärgerlich konstatiert.

Doch es gab auch jenen anderen Clinton, der -- im Tumult der aktuellen Ereignisse fast schon vergessen -- einen ausgeglichenen Haushalt vorlegte, die Sozialsysteme runderneuerte und mit seiner legendären Haushaltsrede Newt Gingrich, seinen ärgsten republikanischen Widersacher, mit einem Schlag alt aussehen ließ. Klein liefert faszinierende Einblicke in den Kommandostand der Großmacht USA in jenen turbulenten Tagen. Dass es im weit gehend friedlichen Jahrzehnt seiner Amtszeit Clinton dennoch an jenen Herausforderungen fehlte, die seine eigentlichen Stärken hätten hervorheben können, hält Klein für die Tragik dieser weit unterschätzten Präsidentschaft. Von dieser Art der Profilierung macht nun sein Amtsnachfolger gerade solch regen Gebrauch, dass man sich des Naturtalents wehmütig erinnert.



Weitere Bücher zu diesem Thema