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Kurzbeschreibung: Inga Tönnies begleitet seit vier Jahren ihre demenzkranke Mutter. Auf der Suche nach Literatur stellte sie fest, dass die vorhandenen Bücher zum Thema Demenz eher auf der pflegerischen oder medizinischen Ebene bleiben und stets den kranken Menschen ins Zentrum stellen, nicht die Angehörigen mit ihren seelischen Belastungen. So ermutigte sie pflegende und begleitende Angehörige, über ihre Gefühle zu sprechen, die durch die Demenz eines nahestehenden Menschen ausgelöst wurden. Wir erfahren, welche Gesichter die Krankheit haben kann, und was den Angehörigen dadurch abverlangt wird - auch und vor allem psychisch: Das, was einmal selbstverständlich war, Sorgen und Freuden zu teilen, das geht nicht mehr. Mit wachsender Verwirrtheit geht die Einfühlungsfähigkeit verloren, am Ende haben die Kranken nicht einmal mehr Namen für ihre Nächsten. Dass diese darüber nicht nur Trauer empfinden, sondern auch Wut, Scham, Hilflosigkeit, Überforderung, Schuld und Kränkungen erleben, ist nicht erstaunlich. Doch viele berichten auch von Möglichkeiten, die sie gefunden haben, um sich in dieser Situation ein wenig zu entlasten. |
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Kurzbeschreibung: Wenn der vertraute Boden alltäglicher Kenntnisse und Fähigkeiten zunehmend brüchig wird, reagieren Menschen mit beginnender Demenz oft verunsichert, ängstlich, misstrauisch, depressiv oder auch zornig. Wer einen verwirrten Elternteil oder Partner pflegt, weiß, wie zermürbend und belastend die tägliche Betreuung sein kann. Rätselhafte Verhaltensweisen wie nächtliches Umherirren oder Weglaufen machen den gemeinsamen Alltag schwierig. Auch professionelle Pflegekräfte sind im hektischen Pflegealltag mit Demenzpatienten schnell am Ende ihrer Kräfte. Solange Medikamente noch nicht heilen, kann man nur mit psychosozialen Maßnahmen die Lebensqualität für Kranke und Pflegende verbessern. Richtig helfen bei Demenz gibt Angehörigen und Pflegenden neuen Mut: Es zeigt, wie man die Lebensqualität für die Betroffenen verbessern und mit schwierigen Verhaltensweisen umgehen kann. Dabei vermitteln die Autoren eine Grundhaltung von Vertrauen, Wertschätzung und Optimismus. Der Helfer lernt, wie er für den Erkrankten trotz fortschreitender Persönlichkeitsveränderung Vertrauensperson ("Best Friend") wird oder bleibt, die ihm im Alltag beisteht, ihn ermutigt, Freude mit ihm teilt und der er ohne Scham sein Herz ausschütten kann. Anhand von Fallbeispielen wird gezeigt, wie man Demenz-Patienten in Phasen der Trauer, Angst oder Wut beistehen kann. Das Buch gibt außerdem zahlreiche Tipps, wie man zentrale Lebensthemen aufspürt und in der Vertrauensbeziehung fruchtbar macht. |
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Kurzbeschreibung: Der Autor, der ausführlich die Entstehungsbedingungen der Demenz beschreibt, geht davon aus, daß verwirrten alten Menschen grundsätzlich zu helfen ist. Aufgrund seiner medizinichen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen ist er in der Lage, das nötige Wissen über die Krankheit zu vermitteln: detailliert informiert er über die körperlichen, psychischen, sozialpsychologischen und Umwelt-Faktoren, die zur Verwirrtheit führen können. Zu einer umfassenden Versorgung Dementer gehören nach Grond die ganzheitliche Pflege des Körpers, die Aufrechterhaltung von persönlichen Beziehungen sowie eine gute ärztliche, pflegerische und sozialarbeiterische Betreuung. |
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Kurzbeschreibung: Die Autorin kennt - als Ärztin und Psychotherapeutin in einer Familien- und Eheberatungsstelle sowie einer Alzheimer-Abgehörigengruppe - die lähmenden Auswirkungen der Altersdemenz auf die Umgebung. Da hier ein großer Informationsbedarf besteht, möchte sie einige Eindrücke aus der intensiven Begleitung eines Alzheimer-schicksals an andere Betroffene vermitteln. Anhand konkreter Aufzeichnungen einer rund zehnjährigen Verlaufsgeschichte stellt sie "typische" Konfliktkonstellationen dar. Sie macht aber auch deutlich, daß trotz nivellierender intellektueller Einbußen, individuelle Grundzüge der Persönlichkeit erhalten bleiben. In der chronologischen Falldarstellung werden die beziehungsdynamischen Besonderheiten der drei Alzheimerstadien aufgezeichnet und kommentiert. Das Buch möchte zeigen, wie das 'Alzheimer-Schicksal' besser ertragen und - innerhalb bestimmter Grenzen - erleichtert werden kann.Dieses Buch dokumentiert die intensive Begleitung eines Alzheimer-Schicksals. Es ist nicht nur menschlich bewegend, sondern zugleich, wie Alexa Franke in Psychologie heute geschrieben hat, "inhaltlich reich, informativ - von Form und Methode her gänzlich neu". |
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Kurzbeschreibung: Wie kann eine Demenz festgestellt werden? Gibt es Behandlungs- möglichkeiten? Wie funktioniert überhaupt das Gedächtnis? Welche therapeutischen Schritte kann der niedergelassene Arzt selbst einleiten bzw. durchführen? Dies sind nur einige der Fragen, die sich aufgrund der wachsenden Zahl älterer Patienten in den Praxen immer häufiger stellen. Dieses gut lesbare Kompendium bietet dem niedergelassenen Arzt zum einen die wichtigsten, d.h. praktisch relevanten Erkenntnisse über Demenzerkrankungen. Zum anderen gibt es konkrete Handlungsanweisungen für die Durchführung von Diagnostik und Therapie. Ein ausführlicher Anhang mit Testverfahren, GOÄ-Ziffern und Adressen vervollständigt das Buch. Herausgeber und Autoren haben zu Gunsten der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft e.V. auf ihr Honorar verzichtet. |
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Kurzbeschreibung: Depression und Demenz sind mit Abstand die häufigsten psychiatrischen Störungen in der zweiten Lebenshälfte. Laut umfangreicher Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation beeinträchtigen beide Erkrankungen in fundamentaler Weise und sogar stärker als fast alle körperlichen Erkrankungen die Lebensqualität der Betroffenen. Der Häufigkeit und der Schwere dieser Erkrankungen wird jedoch wegen unzureichendem diagnostischen und therapeutischen Hintergrundwissen nicht immer ausreichend Rechnung getragen. Das beklagte diagnostische und therapeutische Defizit für Depressionen und Demenzen bei alten Menschen ist ein gesundheitspolitisch brisanter und nicht tolerierbarer Missstand. Dieses Buch hilft deshalb Ärzten, Psychologen und allen anderen interessierten Berufsgruppen, die richtigen diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen zu treffen. |
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