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Harald Schmidt


cover Warum und wohin? Gesammelte Notizen aus dem beschädigten Leben.

Broschiert
431 Seiten (2002)


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Kurzbeschreibung:
Von der Kamera an den Schreibtisch: Der allabendliche Meister des gesprochenen Wortes wechselt das Terrain und schreibt auf, was aufgeschrieben werden muss. Endlich werden alle weltbewegenden Fragen geklärt: Warum erinnert das Sicherheitspersonal auf Flughäfen an Fahndungsfotos? Warum werden an den vier Samstagen vor Weihnachten Parkhäuser nicht zubetoniert, wenn alle drin sind? Warum fahren Frauen immer den Tank leer? Antworten bieten die gesammelten Kolumnen aus dem FOCUS.



cover Quadrupelfuge.

Broschiert
239 Seiten (2002)


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Kurzbeschreibung:
Harald Schmidt. Vorstellung überflüssig, einesteils. Andernteils: Das TV-Studio, die Theaterbühne und der Film sind nicht die einzigen Aktionsfelder des Allroundgenies. Deswegen hier der kurze Hinweis: Auch am Laptop bewährt er sich glänzend: gnadenloser Blick auf die Welt, Erkenntnisblitze im Minutentakt, Elefantengedächtnis, messerscharfer Witz. Dazu ein Sprachgefühl und Wortschatz, dass der Feuilletonist staunt und der Germanist vor Neid zusammenbricht. Die Themen sind klar: Schwulen-Ehe und Märchenkassetten, Putzpersonal und Rentenlücke, Johann Sebastian Bach und Anna Nicole Smith. Außerdem: kompetente Lesetipps und pädagogische Unterweisungen ohne Ende. Das Buch für zu Hause und unterwegs, für Alte und Junge, Kranke und Gesunde.



cover Harald Schmidt.

Gebundene Ausgabe
220 Seiten (2003)


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Kurzbeschreibung:
Kein Wunder, dass Harald Schmidt von der Idee einer Biografie nicht begeistert war und jede Zusammenarbeit verweigert hat. Gehört es doch zu seinem Beruf, seine Persönlichkeit selbst live vor der Kamera zu offenbaren -- wenn er beispielsweise das Publikum an seiner Hypochondrie teilhaben lässt. Die Journalistin Miriam Lau hat es dennoch gewagt, die erste Harald-Schmidt-Biografie zu schreiben. Und das Wagnis hat sich gelohnt. Unter anderem, weil die Autorin mit einer Haltung, die man als kritische Verehrung umschreiben könnte, an die Sache herangeht. Sie findet Schmidt gut, bezeichnet sich gar als Fan -- analysiert aber andererseits klug und detailliert und missbilligt auch manche Entwicklung.

Immerhin ist der Mann, der das amerikanische Format der Late Night Show erfolgreich für Deutschland adaptiert hat, seit über sieben Jahren vier Mal pro Woche zu sehen. Dabei hat sich Schmidt verändert. Miriam Lau beschreibt seinen cleveren "Relaunch": Aus Dirty Harry wurde "His Schmidtness". Statt Witzen unter der Gürtellinie dominieren jetzt eine wertkonservative Gelassenheit und ein Hang zum Bildungsfernsehen, wenn etwa mit Playmobil-Figuren klassische Oper nachgespielt oder eine ganze Sendung Französisch parliert wird. Lau erzählt Schmidts Vita als eine "Aufsteigerlegende mit glücklichem Ausgang": aus kleinbürgerlichen Verhältnissen im Schwäbischen stammend, Schauspielschule, frustierende Jahre an einer Provinzbühne, ein Abstecher ins Kabarett und 1988 endlich der Sprung ins Fernsehen.

Die Biografie ist nichts für Leser, die sich Einsichten ins Privatleben erhoffen. Die Stärke Miriam Laus ist die Einbettung des vielschichtigen Phänomens Harald Schmidt in medientheoretische Zusammenhänge. Da wird schon mal Adorno zitiert, und größtenteils ist das spannend zu lesen. Beispielsweise der Vergleich der Harald Schmidt Show mit den amerikanischen Vorbildern von Carsons bis Lettermann und Leno. Oder die Frage, inwieweit Schmidt selbst eine Erscheinung von Fun-Gesellschaft und Comedy-Boom ist, sich aber gleichzeitig davon abzugrenzen versucht mit seinem "Spagat zwischen Massenkultur und Snobismus". Und das ist viel interessanter als irgendwelche private Enthüllungen. Die kann man getrost den Klatsch-Illustrierten überlassen



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