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Friedrich Schiller


cover Unser armer Schiller.

Broschiert
(2005)


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Kurzbeschreibung:
Eine ungewöhnliche Schiller-Biografie: kritisch und faktentreu, amüsant und spannend, unkonventionell und respektlos.

Nicht nur in Württemberg war Friedrich Schiller lange Zeit so etwas wie ein Nationalheiliger. Um 1800 war er sogar populärer als Goethe. Angefangen mit Schillers mehr als strenger Erziehung, wirft der Literaturexperte und erfolgreiche Sachbuchautor Johannes Lehmann ein Schlaglicht auf das, was am Leben Schillers bisher vertuscht, beschönigt oder übertüncht worden ist. Und das ist eine ganze Menge.

Eine moderne Schiller-Biografie, die von dem alles andere als spannungsfreien Verhältnis Goethe - Schiller ausgeht und dabei kritisch Tatsachen würdigt und neu einordnet, die meist unter dem Mantel einer "innigen Dichterfreundschaft" versteckt werden und seit langem das Bild Schillers verfälschen. Lehmann beizt den Lack vom hergebrachten Bild des Dichters ab. Zum Vorschein kommt, endlich: der Mensch Schiller.

Johannes Lehmann wurde 1929 in Madras (Indien) als Sohn eines Missionars geboren, studierte in Halle, Westberlin und Edinburgh Publizistik, Philosophie, Theologie und Psychologie. Er bereiste die ganze Welt und arbeitete zunächst als Journalist, dann lange Jahre als Redakteur beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart.



cover 'Man liebt nur, was einen in Freyheit setzt'.

Gebundene Ausgabe
(2004)


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Kurzbeschreibung:
Vor 200 Jahren, am 9. Mai 1805, starb Friedrich Schiller, neben Goethe der wichtigste Dichter des Sturm und Drang und der Deutschen Klassik. Der beste Schlüssel zum Verständnis seines Werkes und seiner Gedanken, die heute vielen als historisch entrückt und abstrakt erscheinen, ist seine Biographie!

"Bist du närrisch geworden, Fritz?", fragt sein Vater den Vierzehnjährigen, als dessen schulische Leistungen bedenklich nachlassen. Doch die Ermahnung nützt wenig: Der Schüler Friedrich Schiller befasst sich allzu intensiv mit literarischen Versuchen. Schon während seiner Schulzeit entstehen erste Szenen seines Dramas Die Räuber. Ein Stück, das ihm ersten Ruhm, hohe Schulden und ein Schreibverbot seines Landesvaters Herzog Carl Eugen einbringen wird. Anders als Goethe war Schiller zeit seines Lebens nicht gerade von Glück verfolgt - eher von seinen Gläubigern, von Misserfolgen und Krankheiten.

Harald Gerlach erzählt dieses Leben voller Verehrung für Schillers literarische und philosophisc he Meisterwerke, jedoch wohltuend frei von Klassiker-Verehrung. Er macht das rebellische und zugleich melancholische Lebensgefühl des Menschen Friedrich Schiller nachvollziehbar, der durch "Überwindung des Schicksals" - man könnte auch sagen "einer ziemlich miesen Wirklichkeit" zu der ersehnten inneren Freiheit gelangen wollte.



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