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Kurzbeschreibung: Über 30 Jahre ist es tatsächlich nun schon her, dass der schwedische König Carl Gustav bei seinem Besuch der Olympischen Spiele in München die Frau seines Lebens traf. Welch ein Glück nicht nur für ihn. Auch die kaiser- und königlosen Deutschen hatten bald darauf endlich wieder ein gekröntes Haupt, zu dem sie aufschauen konnten. Wie im Märchen machte der Schwedenkönig die deutsche Olympia-Hostess nach den Spielen zu seiner Frau und damit zur Königin. Die bietet zwar keinen Anlass für Skandalgeschichten, ist aber als sympathisches Gegenbild zu den an Europas Höfen sonst allzu oft an sich selbst und ihrem Amt scheiternden Blaublütern ein Liebling der Macher einschlägiger Journale. Auch Norbert Loh versieht sein Amt seit Jahrzehnten und hält uns in einschlägigen Zeitschriften als "Hofberichterstatter" über alles auf dem Laufenden, was sich in europäischen Adelshäusern an Berichtenswertem ereignet. Über Königin Silvia, deren Weg er ausweislich des Klappentextes während dieser Zeit immer mit großer Sympathie begleitet hat, hat er sozusagen als Geschenk zu ihrem 60. Geburtstag am 23. Dezember 2003 eine Biografie geschrieben. Gewidmet hat er das sorgfältig recherchierte Buch allen "Kindern dieser Welt, die einen Menschen wie Königin Silvia so sehr brauchen". Chronologisch und behutsam bebildert, erzählt Loh das Märchen von der schönen Königin, das nicht nur kleinen Mädchen Hoffnung schenkt, dass sich vielleicht auch in sie dereinst ein König oder wenigstens ein Prinz verlieben könnte, sondern auch manchen Erwachsenen über die Tristesse hinweg trösten mag, dass wir in Deutschland ohne ein eigenes Königshaus auskommen müssen. |
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