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Kurzbeschreibung: Fast wäre die deutsche Wiedervereinigung am Widerstand von Margaret Thatcher gescheitert. Die britische Premierministerin war die große Gegenspielerin von Helmut Kohl und kämpfte mit allen diplomatischen Mitteln für ein geteiltes Deutschland. Sie nahm dabei ein hohes politisches Risiko in Kauf – und scheiterte am Ende. Klaus-Rainer Jackisch schildert Thatchers Einsatz gegen die Wiedervereinigung als ein Stück packende Zeitgeschichte. Zugleich macht er deutlich: Die Wiedervereinigung war alles andere als selbstverständlich. |
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Kurzbeschreibung: "Es geht nicht, dass der östliche Teil Deutschlands, der den Krieg bezahlt hat, auch noch den Frieden bezahlen muss." (Klaus von Dohnanyi, langjähriger Bürgermeister von Hamburg und einer der Hauptberater der Treuhand, im Dezember 1992 in Leipzig) Vom "teuren Aufbau Ost" ist die Rede, von immensen Transfersummen. Der Westen - scheint es - bezahlt den Osten. Der Autor wartet mit Fakten auf und da tritt ein anderes Bild zutage. Er besticht mit solider Analyse, allgemeinverständlicher Darstellung und verlässlichem Zahlenmaterial. Es sind unbequeme Themen, die er aufgreift, wenn er die gegenwärtige ökonomische Lage in Ostdeutschland betrachtet: Er lässt die letzten 12 Jahre - Treuhandarbeit, Bankendeal, Altschuldenlüge, Deindustrialisierung, intellektuelle "Enthauptung" Revue passieren; er untersucht die West-Ost-Transferzahlungen als Impuls für das Wachstum West; er zeigt die Mechanismen der Umverteilung der vorgeblichen Transfers in Gewinne West - und er stellt die Frage nach der Zukunft der neuen Bundesländer. |
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Kurzbeschreibung: Die Vereinigung Deutschlands war ein politisches Weltereignis mit weitreichenden Folgen. Sie führte nicht nur zur Überwindung des Kalten Krieges, sondern auch zur Ausdehnung der NATO nach Osten bis an die Grenze der Sowjetunion und zu einer grundlegenden Veränderung des internationalen Kräfteverhältnisses. Während bisher die innenpolitische Komponente im Vordergrund stand und weit überschätzt wurde - hier das Aufbegehren der ostdeutschen Bevölkerung. |
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Kurzbeschreibung: Westdeutsche haben bei einem Geschäftsempfang im Osten leicht das Gefühl, sich auf einer Familienfeier zu befinden. Umgekehrt fühlen sich Ostdeutsche, die im Westen unterwegs sind, häufig ausschließlich von arroganten Angebertypen umgeben. Allgemein sind die Gesprächseröffnungen zwischen Ost und West voller Fallen, Mißverständnissen und Fehlinterpretationen. Ganz zu schweigen von den Kennenlernversuchen zwischen den Geschlechtern. Grund dafür ist, daß wir verschiedene Sprachen sprechen. Der Autor und Coach Olaf Georg Klein vertritt die verblüffende und einleuchtend untermauerte These, daß die eigentlichen Probleme zwischen Ost- und West-Deutschen nicht in den unterschiedlichen Einkommensverhältnissen oder in den differierenden politischen Ansichten begründet sind, sondern in den unterschiedlichen Kommunikationsgewohnheiten. Ob es sich um die erste Begegnung, die Kommunikation im Job, die Kommunikation in größeren Gruppen oder das Gespräch zwischen Männern und Frauen handelt, wir wenden völlig verschiedene und oft gegensätzliche Sprachmuster und Sprachstrategien an. Wer sich dies deutlich macht, dem wird klar, daß die Wiedervereinigung noch lange nicht erreicht sein wird. |
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Kurzbeschreibung: Eine Bilanz des deutschen Einigungsprozesses nach zehn Jahren: Wie steht es heute mit der deutschen Einheit? Wie unterscheiden sich Deutschland Ost und West, und warum? Wie zufrieden sind die Deutschen in Ost und West mit ihrer Demokratie? Der Band versammelt Beiträge zur politischen Kultur, zu gesellschaftlichen Teilaspekten und wirtschaftlichen Entwicklungen im vereinigten Deutschland. Mit der staatsrechtlichen Vereinigung am 3. Oktober 1990 begann das, was im allgemeinen Sprachgebrauch unter "Herstellung der inneren Einheit" verstanden wird: Allzu weit hatten sich in mehr als 40 Jahren beide Teile Deutschlands auseinandergelebt, allzu groß war das wirtschaftliche Gefälle. Vereinigung bedeutet vielmehr Re-Integration, die Zusammenfügung unterschiedlicher politischer, wirtschaftlicher und sozialer Einheiten. Das Buch beleuchtet verschiedene Facetten dieses Prozesses und konzentriert sich dabei auf die Frage, wie weit die Angleichung der beiden Deutschlands (nicht) gelungen ist. Dabei rücken insbesondere Aspekte der Politischen Kultur wie Demokratieakzeptanz, Fremdenfeindlichkeit, Wahlverhalten und der Umgang mit der DDR-Vergangenheit in den Mittelpunkt der Betrachtung. |
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