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Reiseführer Kreta |
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Kreta.
Broschiert, 360 Seiten (2005)
Neben dem sonnenhungrigen Pauschaltouristen und dem rucksackbeladenen Weltenbummler hat es schon immer auch den DuMont-bewehrten Bildungsreisenden gegeben, der ausschließlich in Sachen Kultur unterwegs war. Aus der wissenden grauen Maus von einst ist mittlerweile ein weltoffener Urlauber geworden, der neben all den vielen historischen Daten auch noch einen Sinn für Landschaften, Alltagskultur und Sonne hat. Der DuMont Kunstreiseführer hat sich dem Wandel seines Klientel bestens angepasst und präsentiert sich mit einem entsprechend freundlichen und modernen Gesicht. Und kaum eine andere Region in Europa bietet sich für den modernen Bildungsreisenden so vorzüglich an wie Kreta.
Wunderbar ausführliche Beschreibungen der Kunst und Kultur Kretas konfrontieren den Interessierten hier mit der langen, wechselhaften Geschichte der Insel -- von der urkretischen minoischen Kultur über die griechische und römische Antike, die byzantinisch-venezianische Epoche und die Türkenherrschschaft bis hin zur Eingliederung in den modernen griechischen Staat. Ergänzt wird alles durch zahlreiche Farbfotos sowie vorzügliche farbige Grundriss- und Rekonstruktionszeichnungen von alten Palästen und Kirchen.
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Kreta.
Broschiert (2004)
Die Keimzelle europäischer Kultur wartet mit eindrucksvollen Zeugnissen einer großen Geschichte auf: Dabei sind sowohl der minoische Palast von Knossos, die alte römische Inselhauptstadt Gortis und das Kloster Arkadi, das an die Zeit der Türkenherrschaft und an den Widerstand der Kreter erinnert, von Bedeutung. Aber auch Individualreisende kommen durchaus auf ihre Kosten - es gibt sie noch, die unbebauten Strände und malerischen Buchten, vor allem im Südteil der Insel Kreta. Wer sich die Mühe macht, das Inselinnere, etwa zum Wandern, aufzusuchen, kann in den Bergdörfern noch heute gelebte Traditionen vorfinden. Über 100.000 Leser bereisten schon die Insel mit dem Kompendium von Eberhard Fohrer im Reisegepäck. Viele von ihnen haben mit ihren Tipps und Anregungen mitgeholfen, ein Buch zu schaffen, über das die Stiftung Warentest bereits urteilte: "Der mit Abstand informationsreichste Kretaführer für Individualtouristen jeder Art".
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Kreta.
Broschiert, 600 Seiten (2003)
Dies Reisehandbuch leistet wertvolle Hilfe beim Entdecken Kretas auch abseits der Badestrände und Topattraktionen wie Knossos und Festos, denn es erschließt auch die paradiesischen Verhältnisse für Wanderer und Naturfreunde im Hinterland; begleitet Hobbyarchäologen durch die vielen Museen und Ausgrabungsstätten und führt Kunstbeflissene zu türkischen und venezianischen Hinterlassenschaften.
Das Handbuch bewertet die Regionen der Insel aus touristischem Blickwinkel und gibt Tips, welche Art Urlaub am besten wo verbracht werden kann. Anschließend stellt es jede Region im Detail mit ihrer kompletten Infrastruktur vor: Unterkünfte, Gastronomie, Erlebnisangebote, Transport, Shopping, Unterhaltung ... Von den touristischen Zentren aus führen 16 kombinierbare Touren über die ganze Insel. Individualreisende können auf diese Weise die Insel unabhängig entdecken, und organisiert Reisende bekommen wertvolle Tips für Ausflüge und Wanderungen. Dank ihrer Ausbildung als Archäologen stellen die Autoren historische Sehenswürdigkeiten überzeugend auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse dar und wiederholen nicht, wie vielfach üblich, pseudowissenschaftliche "Weisheiten". Dazu gehört auch eine fundiertere Beschreibung der Grabungsstätten, z.B. im Falle von Touristenmagneten Knossos. Die immer wieder selbst durch örtliche Führer aufgetischten Halbwahrheiten, publikumsträchtigen Anekdoten, Vermutungen und Erfindungen werden relativiert und von gesicherten Erkenntnissen getrennt.
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Marco Polo, Kreta.
Broschiert, 144 Seiten (2003)
Wenn ein Preis für besonders fundierte Griechenland-Kenntnisse zu vergeben wäre, stände Klaus Bötig auf dem Treppchen. Mehr als 70 (in Worten: siebzig) Bücher hat er mittlerweile über Hellas veröffentlicht oder mitbetreut. Angesichts dieses enormen Know-hows darf man vom Marco-Polo-Band Kreta einiges erwarten. Schließlich zeichnet Bötig auch hierfür verantwortlich.
Wahrscheinlich stellt es für den kompetenten Autor eine Schwierigkeit dar, die vielen Erfahrungen und Hintergrundinfos in dem engen Korsett der handlichen Marco-Polo-Guides unterzubringen. Denn statt umfassenden Essays hat sich die Reihe den schnell auffindbaren und kurzen Insider-Infos verschrieben. Wer also ausschweifende Ausflüge in die griechische Mythologie erwartet, liegt hier weniger richtig. Mit Detailplänen des Palastes von Festós und Knossos sind die Grenzen bereits erreicht.
Im Vordergrund stehen vielmehr neuzeitliche und pragmatische Aspekte, die gewohnt gut recherchiert auch gegeben werden. In dem in allen Marco-Polo-Bänden neu eingeführten Kapitel "Mit Kindern reisen" finden sich zudem Anregungen für Abenteuerfahrten auf unbewohnte Nachbarinseln, beliebte Spaßbäder oder geführte Maultier-Touren.
Wer sich schneller fortbewegen möchte, zum Beispiel per Automobil, wird den detaillierten Reiseatlas im Anhang schätzen. Er macht fast ein Fünftel des Buches aus! Aber auch Mountainbikern, Paraglidern oder Höhlenwanderern wird auf farbigen Extraseiten der Weg gewiesen. Kommt man von selbigen dennoch ab, hilft der mehrseitige Sprachführer, sich mit Einheimischen abseits der Touristenhochburgen behelfsmäßig zu verständigen. Bis zum nächsten im Marco Polo beschriebenen Ort wird man es schon schaffen. Denn weit ist dieser sicher nicht entfernt.
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